
Auf der Basis der im Arbeitspaket 1 erstellten Analysen werden in Zusammenarbeit mit den genannten Versorgungsinfrastrukturbetreibern sowie weiteren relevanten Akteuren und Organisationen des Berliner Katastrophenschutzes sechs Szenarien entwickelt. Auslöser ist jeweils ein initiales Ereignis wie z.B. eine Naturkatastrophe, ein terroristischer Anschlag oder ein technischer Defekt in einer der Infrastrukturnetze. Die Szenarien dienen dazu, mögliche intersektorielle Ausbreitungspfade von Krisen nachzuvollziehen sowie potentielle Schwachstellen in den Entscheidungs- und Handlungsabläufen aufzudecken. Dazu werden sämtliche relevante Systemelemente identifiziert und ihre sukzessive Betroffenheit vom initialen Ereignis sowie wechselseitige Einflüsse und Feedbackschleifen modelliert. Im Ergebnis entstehen Impact-Matrizen, die Richtung und Dynamik der Auswirkungen widerspiegeln. Schließlich werden Worst Case- und Best Case-Szenarien möglicher Ausbreitungen von Krisen entwickelt und auf Konsistenz und Plausibilität überprüft.
Das Arbeitspaket 2 wird federführend von inter 3 bearbeitet, darüber hinaus sind alle anderen Partner beteiligt. Es untergliedert sich in 7 Unterarbeitspakete, die im Folgenden tabellarisch aufgelistet sind:
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AP 2: Untersuchung sektoriell übergreifender Szenarien |
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AP 2.1 |
Festlegung von initialen Ereignissen |
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AP 2.2 |
Impactfaktoren |
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AP 2.3 |
Impactmatrizen |
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AP 2.4 |
Worst & Bestcase Szenarien |
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AP 2.5 |
Analyse der Modellierungsmächtigkeit des Demonstrators auf Grundlage der Szenarien |
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AP 2.6 |
Auswahl Szenarien für Simulation und Praxistests |
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AP 2.7 |
Verfeinerung der Szenarien auf Grundlage der Praxistests |





