
Es werden Systemanalysen der beteiligten VI durchgeführt, um Interaktionspunkte und Interdependenzen zwischen den Organisationen zu identifizieren. Experten der VI-Betreiber werden hinsichtlich der Arbeit und des Zusammenspiels der einzelnen Infrastrukturen interviewt. Erfragt werden die Beziehungen zwischen den beteiligten Experten und Praktikern, involvierte Objekte und Technologien und ihre Schnittstellen zu den Akteuren, notwendige Wissens- und Kompetenzanforderungen sowie assoziierte Fehler- und Risikopotentiale. Im zweiten Schritt wird für alle intersektoriellen Interdependenzen geprüft, ob und inwiefern diese in den Katastrophenschutzplänen der einzelnen VI-Betreiber berücksichtigt sind. Die Koordination und Kommunikation zwischen den betroffenen Akteuren werden evaluiert und die Ergebnisse in einer Katastrophenschutzmatrix dargestellt.
Das Arbeitspaket untergliedert sich in 6 Unterarbeitspakete, die in den Teilvorhaben detailliert beschrieben sind. Das Arbeitspaket wird federführend vom ZTG durchgeführt. Darüber hinaus sind aber auch alle anderen Partner beteiligt. Im Folgenden werden die einzelnen Arbeitspakete tabellarisch aufgelistet:
|
AP 1: Systemanalyse |
|
|
AP 1.1 |
Konstellationen und Interdependenzen |
|
AP 1.2 |
Kartierung und Prioritisierung der Akteure |
|
AP 1.3 |
Analyse VI und deren Komponenten |
|
AP 1.4 |
Schwachstellen und Ereignisanalyse |
|
AP 1.5 |
Katastrophenschutzmatrix |
|
AP 1.6 |
Anforderungsprofil an das Softwaresystem |





